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Bali, Indonesien
‘Insel der Götter’, Pulau Dewata, nennen die Balinesen ihr Eiland im Indischen Ozean. Ihre 5600 Quadratkilometer große Heimat, eine der kleinsten der insgesamt 17500 Inseln des Archipels Indonesien ist eine Mischung aus Menschenwerk und Natur.

Die Landschaft der sattgrünen Reisterrassen, die Bali zur ‘Reiskammer Indonesiens’ machen, steht für das eine. Die Dschungelwälder im unwegsamen Westen für das andere. Beiden Regionen gemeinsam sind tropische Temperaturen und etwa 30 Grad. Balis Hochland dagegen ist feucht mit Nebel verhangenen Bergen und Schluchten. In manchen Gegenden haben glühende Lavaströme des bis zu 3000 Meter hohen Gunung-Agung- bzw. des Batur-Massivs (1717 m) alles Leben vernichtet. Auch die Strände im Norden sind von Asche schwarz verfärbt, bei Kennern aber besonders beliebt. Denn dieser Küstenstrich ist längst nicht so überlaufen wie die kilometerlangen, weißen Strände im Süden.

In den 1930er-Jahren war das hinduistisch geprägte Bali ein Geheimtipp unter östlichen und westlichen Künstlern. In den 60ern kamen in die Hippies und Globetrotter. Sie bereiteten den Boden für Pauschalreisende aus aller Welt: Rund eine Million Gäste zählen die drei Millionen Balinesen (Indonesien insgesamt hat über 200000 Millionen Einwohner) heute Jahr für Jahr.

Das ist vor allem an der Südküste zu merken, dem Mekka der Badeurlauber, Sonnenanbeter und Nachtschwärmer. Ein Hotel-Baustopp in den Touristenzentren soll weitere Auswüchse verhindern und helfen, die soziale und kulturelle Identität der Balinesen zu stärken.... Mehr Informationen >>
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Great Affordables
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Buenos Aires, Argentinien

Buenos Aires ist die europäischste aller lateinamerikanischen Städte. Mit seinen weitläufigen Boulevards, grünen Parks, großartigen Gebäuden, seinem ausgezeichneten Kulturangebot und dem bunten Nachtleben steht es Metropolen wie Paris oder Barcelona in nichts nach. Die „Porteños" (Menschen am Hafen), wie die Bewohner von Buenos Aires auch genannt werden, scheinen Europäer zu sein – dies ist den großen Einwanderungswellen des 19. Jahrhunderts aus der alten Welt geschuldet. Sie brachten ihre Kultur und ihre Kochkunst mit, welche heute in den zahllosen Galerien, Theatern und Museen sowie Restaurants erlebt werden kann. Aber nicht nur auswärtige Kunst ist hier zu Hause. Buenos Aires ist zugleich der Geburtstort des Tangos. Der Tanz, welcher Buenos Aires weltweit berühmt machte.

Buenos Aires ist die drittgrößte Stadt Südamerikas und gliedert sich in 47 „barrios“ (Stadtteile),  in denen fast drei Millionen Menschen leben. Im Osten von Argentinien, am Rio de la Plata gelegen und umgeben von scheinbar endlos flachem Land, der Pampa, ist Buenos Aires eine Stadt, die niemals schläft. Rund um die Uhr gibt es hier etwas zu sehen und zu erleben. Die Innenstadt ist überschaubar und lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

Nuestra Señora de Santa Maria del Buen Aire (Heilige Maria des Guten Windes) wurde von dem Spanier Pedro de Mendoza 1536 gegründet. Der Name stammt von der Schutzpatronin der Segler, die ihr nachsagten, dass sie für den guten Wind verantwortlich sei. Die Vorräte gingen zur Neige und so kam es, dass die Siedlung nach fünf Jahren verwaist war und von Juan de Garay 1580 erneut gegründet wurde. 1776 wurde Buenos Aires zur Hauptstadt des Vizekönigreiches Rio de la Plata (eine große Region, die heute Argentinien, Uruguay, Paraguay, Bolivien und Teile Chiles und Brasiliens entsprechen würde). Die Criollos, von Spaniern abstammende Argentinier, schlugen 1806 und 1807 erfolgreich britische Eroberer zurück und begannen ab 1810, gegen die Kolonialmacht Spanien aufzubegehren. Nach der Unabhängigkeitserklärung im Jahre 1816 wurde die Stadt endlich frei.
1880 wurde die Buenos Aires zur Hauptstadt erklärt und viele Emigranten aus Europa kamen an. Sie arbeiteten häufig in der Landwirtschaft und im Eisenbahnbau. Auswirkungen des 2. Weltkrieges und fehlende Investitionen aus Europa brachten in der Mitte des 20. Jahrhunderts die Entwicklung des Landes ins Stocken. Aus ganz Argentinien strömten Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben in die Stadt. Sie kamen meist in den Slums (villas de emergencia) unter. Buenos Aires konnte sich nach den turbulenten 1990er Jahren dank einer stabilisierten Währung langsam erholen. Es wurde wieder investiert und es entstanden neue Gebäude, Einkaufszentren und kulturelle Einrichtungen. Der Aufschwung kam so auch bei den Einwohnern der Stadt an.

Nach der erneuten Wirtschaftskrise im Dezember 2001 sah die Zukunft erneut ungewiss aus. Die Abwertung der Währung machte das Leben der Einwohner teuer und schwer. Arbeitslosigkeit wurde ein immer größeres Problem und trieb die Menschen in die Armut.
Nach diesem Rückschlag für Buenos Aires gibt es heute starke Anzeichen dafür, dass es wieder aufwärts geht. Aber unabhängig von vielen Problemen gibt es viele Menschen, die sich die Annehmlichkeiten des Lebens wieder leisten können. Die Restaurants, Bars und Cafés sind nun von Einheimischen bevölkert und die Elite tanzt nachts in den schillerndsten Clubs Südamerikas.

Es gab nie eine bessere Zeit, um Buenos Aires zu besuchen. Durch die Abwertung der Währung wurde alles erschwinglich. So können selbst Reisende mit kleinem Budget die Annehmlichkeiten der besten Restaurants, Bars und Clubs genießen. Dank einer Vielzahl neuer Museen und Veranstaltungen gibt an jeder Ecke etwas zu erleben und zu entdecken. Das Klima ist mild und lädt somit ganzjährig zum Besuch ein. Während der Sommermonate (Dezember bis Februar) kann es heiß und trocken sein. Die Stadt ist dann ruhiger, da viele Porteños im Urlaub sind.

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München mag Dich!

Die Zeiten, da man sich in München schon auf dem besten Weg zur Zweimillionenstadt sah, sind vorbei. Und wie es aussieht, trauert ihnen niemand nach. Denn allzu schnelles Wachstum ist ungesund und schmerzhaft. Das wissen die Stadtväter und -mütter im Rathaus am Marienplatz und viele andere der zurzeit rund 1,315 Millionen Münchner Bürger, die mit den Wachstumsproblemen der Stadt fertig werden müssen. München steht mächtig unter Druck, "wie ein Dampfkessel", hat der wortfindige Oberbürgermeister Christian Ude kürzlich erklärt. Ständig werden dem Stadtrat - dem "Parlament" der Münchner Bürger - schwierige Entscheidungen abverlangt. Darüber wird nicht selten vergessen, dass die Probleme fast immer aus erfreulichen Gründen entstanden sind.

Denn München ist, um das einmal ohne falsche Bescheidenheit zu sagen, die attraktivste Stadt Deutschlands. Die stagnierende Einwohnerzahl steht nur scheinbar im Widerspruch zu dieser Behauptung. Schon längst haben die historischen Stadtgrenzen ihre Bedeutung verloren, im Speckgürtel des Ballungsraumes aber wächst sie unaufhaltsam weiter. "Attraktiv" haben wir gesagt und damit bewusst das Prädikat "schön" vermieden. Denn Schönheit ist eine Frage des Geschmacks: Ist groß schöner als klein, neu schöner als alt? Doch Attraktivität kann man ziemlich genau messen - an der Zahl der Menschen unterschiedlichster Herkunft, die sich von München angezogen fühlen! Dabei spielt der Einfluss von Zuzüglern vom Lande, zum Beispiel aus Niederbayern oder der Oberpfalz, immer noch seine traditionelle Rolle.

Kulturell, sozial, politisch ist München, ungeachtet seiner gewandelten Bevölkerungsstruktur, immer noch konservativ, wie das Land, dessen Hauptstadt es ist. Wie ein roter Faden zieht sich eine deutliche Reserviertheit gegenüber möglichen Veränderungen durch die 850jährige Geschichte der Stadt.
Ganz so rückständig, wie die Kritiker der örtlichen Zeitungen manchmal meinen, ist die Stadt aber auch wider nicht. Es gibt ansehnliche Beispiele aus den vergangenen Jahrzehnten von Architektur auf der Höhe der Zeit. Genannt seien unter den größeren Bauten vor allem Günter Behnischs Zeltdach über dem Olympiastadion, übereinstimmend als bedeutendster deutscher Beitrag zur Architektur der zweiten Jahrhunderthälfte erklärt, außerdem der BMW-"Vierzylinder", das Europäische Patentamt und Richard Meiers Siemens-Forum am Oskar-von-Miller-Ring.

Am Ende zeigt sich, dass man gewisse Dinge eben nicht erzwingen kann. Liebe zum Beispiel, oder Attraktivität. Vielleicht sind die ja vor allem damit zu erklären, dass die Münchner sich zu keiner Zeit darum bemüht haben, früher so wenig wie heute. Unsere Marketing-Strategen mögen darin ein unverzeihliches Versäumnis sehen. Doch der Erfolg spricht für München!

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Leading Grand Tour
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Combine the best of both worlds - urban sophistication and countryside serenity - with the Grand Tour.
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Barcelona, Spanien

Mit dieser Stadt wird man niemals fertig. So viele Attraktionen, immer wieder neue. Gaudí, Picasso, Tàpies, Miró, die mittelalterlichen Relikte und der Jugendstil, die Kultur- und Vergnügungsszene, die Märkte und Restaurants, die Stätten des Designs, der kommerzielle Trubel. Eine sich ständig vermehrende Überdosis an Verlockungen. Über eine Art Grundstudium kommt man hier als Gast niemals hinaus.

Diese Dichte, dieses Tempo, dieses Verkehrsgetöse! Barcelona verändert sich schneller, als der Besucher hinterherkommt. Seit 1988 wird das Stadtzentrum mit gigantischem Finanzaufwand modernisiert. Wer Barcelona vor der Olympiade 1992 erlebt hat, reibt sich heute die Augen. Umgehungsstraßen, Kultur- und Sportstätten wurden gebaut, Industriezonen ausgelagert, ganze Stadtviertel saniert, historische Monumente, darunter auch die bedeutendsten Stadtpaläste des katalanischen Jugendstils, auf Hochglanz gebracht, Sandstrände angelegt, eine Seepromenade neu gestaltet. Die massivste Innovation hat den Hafenbereich und die Küste erfasst. Bis in die vorolympische Ära lebte Barcelona buchstäblich mit dem Rücken zum Meer. Das Hafenviertel galt als eine Art Hinterhof, heruntergekommen, mit Lagerschuppen, Fabrikhallen und Eisenbahnschienen verbaut.

Und nun? Aus dem Hinterhof ist eine regelrechte Nobelfassade geworden. Barcelona hat sich ein neues, make-up-geschminktes Gesicht zugelegt, ein hypermodernes, aus Glas, Edelhölzern, Chrom und viel Designerphantasie errichtetes Geschäfts- und Vergnügungszentrum, so als wolle die Stadt gerade hier mit geballtem Aufwand beweisen, dass sie den Anschluss an das moderne Europa gefunden hat.

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