St. Moritz, das nur 20 Jahre vorher schon einmal Gastgeberstadt war, veranstaltete 1948 die ersten Olympischen Spiele nach dem Zweiten Weltkrieg. Gäste von heute werden sich wie in eine längst vergangene Ära zurück versetzt fühlen – bei einem Aufenthalt im märchenhaften
Badrutt's Palace Hotel, dessen Lobby den Spitznamen „St. Mortiz’ Wohnzimmer“ trägt, müssen sie weder auf den Rolls-Royce mit Chauffeur noch auf Harfenklänge zum Frühstück verzichten.
Während der Olympischen Spiele 1952 in Oslo betrauerten britische Athleten und Zuschauer den Tod ihres Königs, George VI., der nur einige Tage vor der Eröffnung plötzlich verstorben war. Das Theatercaféen des zentral in der Innenstadt gelegenen
Hotel Continental diente als Treffpunkt für Würdenträger und Ehrengäste. Es liegt nur wenige Schritte vom Palast entfernt. Das Grand Café wurde von der New York Times als eines der beliebtesten Cafés der Welt bezeichnet.
Die Spiele 1956, die in Cortina d’Ampezzo stattfanden, waren die ersten Olympischen Spiele, die international im Fernsehen übertragen wurden. Der Bau der Arenen orientierte sich an den Anforderungen für die Fernsehübertragung, allerdings waren die Athleten noch nicht ganz mit dem Konzept vertraut – was sich auch daran zeigte, dass ein Schlittschuhläufer während der Eröffnung über ein Fernsehkabel stolperte. Besucher können immer noch die olympische Eissporthalle besichtigen und einen Eindruck gewinnen, wie spektakulär die Wettkämpfe vor den beeindruckenden Dolomiten ausgesehen haben müssen. Gäste des
Cristallo Hotel können auch jetzt noch von ihren Zimmern, von denen viele mit handbemalten Decken und Vertäfelungen versehen sind, den herrlichen Blick auf die Berge und das Ampezzo-Tal genießen.