Conservatorium Hotel

Die ehemalige Musikschule aus der Zeit der Jahrhundertwende wurde vom italienischen Architekten Piero Lissoni zu einer raffinierten Ode an die Umgebung des Museumsviertels umgestaltet
Kunsthaus

Die früheren Inkarnationen des Conservatorium Hotels, darunter als Bank im 19. Jahrhundert und als angesehene Musikakademie, verleihen dem ersten Mitglied der Set Hotels, einer Luxushotel-Kollektion mit dem Ziel, die glorreichsten Grande Dames Europas zu renovieren, ausreichend historischen Pomp. Das hundert Jahre alte Backsteingebäude wurde vom in Mailand ansässigen Architekten Piero Lissoni über vier Jahre hinweg renoviert. Er musste hierbei strenge Denkmalrichtlinien einhalten und hat doch seine moderne Perspektive in den Jugendstil-Räumen verwirklicht: Böden aus geräucherter amerikanischer Eiche in allen Gästezimmern, asiatisch gestaltete Teppiche in den öffentlichen Bereichen und eine transparente Bar in der geschäftigen Cocktail-Lounge.

In einem der früheren Leben hat dieses altehrwürdige Gebäude die Wiederbelebung des einst verfallenen Museumplein in Amsterdam eingeläutet. Aber es ist schwer zu glauben, dass der opulente öffentliche Platz, der heute von einigen der wichtigsten Institutionen der Stadt umgeben ist, einmal heruntergekommen war. Als eigenen Tribut an eine Reihe prestigeträchtiger Nachbarn, darunter Rijksmuseum, Stedelijk und Van Gogh Museen, zeigt das Conservatorium Hotel in den 129 Zimmern, die auch als Mini-Galerien dienen, eine Vielfalt an Kunstwerken. Zu den neueren Kollaborationen gehören fünf Artist-In-Residence-Suiten mit Werken von holländischen Talenten, darunter Jasper Krabbé, der dafür bekannt ist, Alltagsmaterialien, wie Umschläge und Geschenkpapier auf seinen modernen Leinwänden einzubeziehen, und Fotografin Marie Cécile Thijs, deren aufregende Porträts stark durch die alten holländischen Meister inspiriert wurden. Das Conservatorium veranstaltet auch eine jährliche Sommerreihe, die die helle Lobby des Hotels - ein von Glas umgebenes Atrium mit wiederverwertetem Vulkangestein - in einen luftigen Ausstellungsraum für einheimische Künstler verwandelt. Hier serviert man einen dekadenten Afternoon Tea, bei dem die Optik der Matcha-Teetörtchen und Kirschblüten-Macarons, selbst raffinierte essbare Meisterwerke, gelegentlich durch die nahen Ausstellungen angeregt wird.

Blick über den luftigen und offenen Lobby-Bereich des Conservatorium Hotel.
Wählen Sie in der Tunes Bar, der angesagten Loungebar des Conservatoriums, aus über 40 Arten Gin.
Hier serviert man einen dekadenten Afternoon Tea, bei dem die Optik der raffinierten essbaren Meisterwerke gelegentlich durch die nahen Ausstellungen angeregt wird.
Als eigenen Tribut an eine Reihe prestigeträchtiger Nachbarn zeigt das Conservatorium Hotel in den 129 Zimmern, die auch als Mini-Galerien dienen, eine Vielfalt von Kunstwerken.
Höhepunkte

Die Geschichte der klassischen Musik in diesem neogotischen Gebäude wird ebenfalls auf vielfältige Weise gehuldigt, angefangen mit den offensichtlicheren Zeichen, wie einer verspielten Geigenskulptur im historischen Flügel und einer mit hochmodernem Soundsystem und Sennheiser HD800-Kopfhörern ausgestatteten Concerto Suite mit zwei Schlafzimmern. Aber es gibt auch unauffälligere Huldigungen der orchestralen Geschichte, wie ein Restaurant, das sich in einem früheren Schlagzeugraum befindet. Das moderne asiatische Lokal, das ein harmonisches Omakase-Menü mit Zeeland-Austern, japanischer Pflaumensauce und Königskrabbensalat auf knusprigem Miso-Toast serviert, ist nach einer alten japanischen Trommel benannt, der Taiko.

An Wochenenden betreten Jazz-Musiker des Conservatorium van Amsterdam, das bis 2008 Räume in dem Gebäude hatte, die Bühne in der Lobby-Lounge. Noch ein weiteres Beispiel für das Engagement des Conservatoriums für die örtliche Kunstszene ist, dass das Hotel ein großzügiges jährliches Stipendium für einige der besonders vielversprechenden Studenten anbietet, die jedes Jahr an einem Leistungswettbewerb teilnehmen.

Zur Abwechslung bietet die Bar des Hotels, Tunes, an Wochenenden einen Live-DJ. Gin-Cocktails - Sie finden hier über 40 Varianten des botanischen Alkohols aus der ganzen Welt - sind eine schmackhafte Begleitung für die atmosphärische Musik. Wenn Sie nach dem Essen rauchen möchten, können Sie die gefaltete Stahltreppe der Bar, eine weitere Schöpfung Lissonis, erklettern, um zur Zigarrenlounge im Zwischengeschoss zu gelangen. Die Show der Sinne wird im Akasha Spa fortgeführt, der Heimat eines Marmor-Hammams und Watsu Pools, wo ein Therapeut Shiatsu-Massagen im Wasser durchführt, die ein unvergessliches Finale für den Abschluss Ihres Aufenthalts bilden.

Setzen Sie sich bitte mit dem Concierge in Verbindung, wenn Sie eine Reservierung vornehmen, um mehr über das Conservatorium Hotel zu erfahren.

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